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um den Preis deiner Hand zu ringen, ſondern einzig und allein einen ſolchen, der ſich hier aufhält, um wenigſtens in dieſer Beziehung den Willen deines Stiefvaters zu erfüllen. Dieſe Steuer der Achtung bin ich ihm ſchuldig, da ich in anderer Beziehung ſeinen Wünſchen nicht entgegenzukommen vermag. Du und ich, Gurli, wir ſind weiter nichts als ein paar Verwandte, welche, die eine in ihrer Eigenſchaft als Wirthin, der andere als Gaſt, mit einander ſo axtig als möglich umgehen und allen Colliſionen ausweichen. Etwas Weiteres können wir einander zu ſeyn nicht wünſchen.“ „Iſt dieß Alles, was Du mir zu ſagen haſt? In dieſem Fall, mein lieber Stephan, biſt Du nicht glücklicher, als zur Zeit unſerer Kindheit. Du hatteſt damals eine beſtimmte Anlage zum Langweiligen, und dieſer Fehler ſcheint dir noch anzukleben. „Findeſt Du es ſo langweilig, daß ich dich nicht zur Frau nehmen will?“ rief Stephan munter. „Ich würde es noch langweiliger gefunden haben, wenn Du den entgegengeſetzten Wunſch gehegt hätteſt,“ verſicherte Gurli,—„aber wenn ein Mann wie Tu einer Dame dergleichen Sottiſen⸗ ſagt, wie daß Du nicht daran denkeſt, ſich in ſie zu verlieben, ſo muß er auch das Vermögen beſitzen, es auf eine witzige und pikante Weiſe zu ſagen, ſonſt könnte man leicht auf die Idee gerathen, daß deine Lippen Etwas aus⸗ ſprechen, woran dein Herz nicht denkt. Du haſt unſtreitig den Fehler begangen, in das Fade zu ver⸗ fallen; laß ſehen, ob Du aus der Strömung der Langweiligkeit dir wieder heraushelfen kannſt. Da haben wir Allon.— Der arme Junge ſieht aus, als ob er nicht in guter Laune wäre, da er dich und mich beiſammen trifft,“ ſetzte Gurli lachend hinzu.


