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Wort nicht aus. Laß uns ſtatt deſſen ſogleich ein Uebereinkommen treffen nämlich als Freunde und Verwandte mit einander umgehen, ohne beſtändig zu berechnen, daß das Eine reich, das Andere arm iſt. Wer kann, ſtreng genommen ſagen, welches von uns beiden am reichſten iſt? Ich, die Beſitzerin von allem dieſem Vermögen, oder Du, der Beſitzer einer glän⸗ zenden Zukunft, welche durch eigenes Verdienſt ge⸗ ſchaffen worden iſt.— Aber was iſt das? Ah, das iſt entzückend! Walter, Walter!“ rief Gurli und blieb ſtehen, um einen ſchönen und hochſteigenden Spring⸗ brunnen im Garten zu betrachten.
Walter kam, und hinter ihm auch der Doktor und der Bezirksrichter ſammt den übrigen Herrn von der Geſellſchaft, mit Ausnahme Stephans.
Gurli machte nun, begleitet von ihnen, zuerſt die Runde durch den Garten, wo alle neuen Anlagen in Augenſchein genommen und belobt wurden; darauf begab man ſich in den Park.
Am Ende deſſelben erhob ſich auf dem Strande des See's eine kleine reizende Fiſcherhütte, und in der Nähe deſſelben befand ſich ein hübſches Boothaus mit den dazu gehörigen Räumlichkeiten zur Aufbewahrung von Fiſchereigeräthſchaften und dergleichen.
Gurli erſchöpfte ſich in Lobſprüchen auf Walter, Sie war entzückt über ihre kleine Fiſcherhütte und erklärte, ſchon am folgenden Morgen ihr Glück als Fiſcherin verſuchen zu wollen.
Vom Park ging es in das alte Schloß hinauf und durch alle Stockwerke. Als man die Treppe in den zweiten Stock hinauſ⸗ ſtieg, bemerkte der Doktor:
„Dürfte es nicht zu anſtrengend für Sie ſeyr mein Fräulein, nach der Reiſe am heutigen Tage un


