Teil eines Werkes 
Der Rechte : Erzählung : 1. Band (1864)
Entstehung
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g

Jd. In dieſem Fall will ich das Wo

fünfundzwanzig Jahre alt,

rt nehmen. Für's Erſte mußt Du dich erinnern, Mama, daß ich

folglich längſt mündig und

err meiner Handlungen bin; für's Zweite, daß ich

urli liebe.

Was iſt das für ein Geſchwätz! rief Beate. Ich bitte dich, Mama, höre mich an, ohne mich

zu unterbrechen. Der Augenblick zu einer klärung zwiſchen uns iſt da, und obwohl

kleinen Er⸗ ich wirklich

gewünſcht hätte, jetzt, da wir nach ſo langjähriger Trennung zum erſten Mal wieder zuſammenzutreffen, derſelben ausweichen zu können, ſehe ich mich denno

hiezu gezwungen. Ganz unverholen muß ich alſo Mama erklären, daß, wenn ich heute irgend einen

Begriff von Ehre und Gewiſſen habe, Mama's noch Grünlunds Verdienſt iſt.

dieß weder Ihr habt

peide Alles gethan, um dieſe beſſern Gefühle in mei⸗ ner Bruſt zu morden, um mich in einen filzigen, eigennützigen Menſchen zu verwandeln, welcher, um in den Beſitz des elenden Goldes, das der Onkel hat, zu gelangen, ſich zu allen möglichen Schlechtigkeiten

erniedrigt. Ich war auf dem beſten W

ege, ein ſo

ſcheinheiliger Betrüger wie Grünlund zu werden, als ich von ſeinem abſcheulichen Einfluß befreit wurde.

Mama und er lehrten mich, zu heuch

eln und zu

lügen, um mich einzuſchmeicheln, zu haſſen und bei jeder Gelegenheit Stephan und Gurli zu ſchaden.

Ja, es war euch gelungen, mich ſo weit um für eine gerechte, mir von

zu bringen, Blom zuer⸗

daß ich, kannte Beſtrafung Rache zu nehmen, zum Mordbren⸗

ner wurde und eine falſche Anklage erho

b Daß ich

ward, was ich in dieſem Augenblick bin, und mein

Eramen machen konnte, das habe ich einzi

gund allein