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und grüne Auen zu ſchwärmen, ſo wären es gewiß
die ſchwediſchen, welche mich dazu verleiten könnten. Ein ſchönes Naturgemälde macht im Allgemeinen den⸗ ſelben Eindruck auf mich, wie ein ſchönes Mädchen; es ſchmeichelt meinen Augen; aber ich vergeſſe es, wenn dieſes nicht mehr darauf haftet. Ich geſtatte meinen Gedanken nichr, länger als einige Momente dabei zu verweilen.
„Aber wo weilen deine Gedanken denn 2“ fragte Gurli lächelnd,„wenn Du ſo hoch emporſtrebſt, daß Du die Natur und das Schönſte, was ſie aufzuweiſen hat, als unbedeutende Dinge betrachteſt?“
„Iſt es etwa die Frau, welche Du das Schönſte nennſt?“ fragte Stephan in ſpöttiſchem Ton.
„Gewiß; aber deine Frage war keine Antwort auf die meinige.“
„Vergebung, beſte Gurli; aber dieß kommt da⸗ her, daß, wenn ich Dir auch ſagte, wovon meine Ge⸗ danken in Anſpruch genommen ſind, Du doch als Frau mich nicht verſtehen würdeſt.“
„Nicht?“ wiederholte Gurli, indem ſie einen ärgerlichen Blick auf Stephan warf.„Aber Du kannſt es mir immerhin ſagen, indem Du einen Augenblick aus deiner Höhe herabſteigſt und Dir einbildeſt, ich ſey deinesgleichen.“
„Das wird ſchwer halten, aber ich will es ver⸗ ſuchen,“ antwortete Stephan lachend.„Nun wohl, auch ich habe Etwas, wofür ich ſchwärme, und wovon meine Seele eingenommen iſt.“
„Und dieſes Etwas, wie heißt es?“ fiel Gurli ungeduldig ein.
„Du erwarteſt, daß ich ſagen ſoll: eine Hütte und ein Herz.“
Stephan lachte, ſetzte aber ſogleich hinzu:
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