Wiederſehen des geliebten Vaters, allerdings in etwas
51
verdiente. Seine Theilnahme für ſie und Allon war auch, wie man ſehen konnte, in den letzten Tagen ſtets im Wachsthum begriffen.
Mathilde und Anna dagegen ſchienen für ihn gar nicht zu exiſtiren. Er begrüßte ſie bei der Mahl⸗ zeit, äußerte einige kalte, nichtsſagende Worte, oder ließ ſich auch in einen Streit mit Anna ein, wenn dieſe ſich zuweilen in das Geſpräch miſchte.
inige Tage vor Mitſammer trafen der Kammer⸗ junker v. Stral und ſein Bruder, Lieutenant v. Stral, ein. Dieſer war ein junger, eleganter Mann, welcher von Falkenſtern zugleich mit Beate's Gemahl die Ein⸗ ladung erhalten hatte, die Johannisfeiertage als Gaſt in Birgersborg zuzubringen.
Es war ſchön, Beate's Freude bei der Ankunft ihres Mannes und die Zärtlichkeit, womit ſie ihn em⸗ pfing, anzuſehen. Ihr Blick erglänzte von Glückſelig⸗ keit, als ſie ihren Mann betrachtete, wie er ſeinen Sohn in die Arme ſchloß.
Allon drückte ſeine kindliche Freude über das
gewählten Redensarten aus; dieß war aber auch Alles, was man etwa daran rügen konnte.
Walter ſtand wie eine Bildſäule in der Ecke des Saales und beobachtete diefe maleriſche Scene; der Mulatte war indeß vandaliſch genug, ſich davon nicht ie zu laſſen, ſondern ſprach mit einigem Grinſen
ei ſich:
„Jetzt gilt es, die Ohren zu ſpitzen, um heraus⸗ juhetenien⸗ wie das eheliche téte àtéte ſich ge⸗ altet.“ Tante Katharina's Daumen drehten ſich mit zu⸗ nehmender Geſchwindigkeit um einander herum. S ärgerte ſich gründlich darüber, daß Falkenſtern„de


