Teil eines Werkes 
Der Rechte : Erzählung : 1. Band (1864)
Entstehung
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Bravo! Meine Couſinen wollen ſomit ihrer Schwägerin nichts übrig laſſen. Falkenſtern lachte auf eine eigenthümlich kalte und durchdringende Weiſe,, die einen unbehaglichen hervorbrachte. Darauf nahm er wieder das ort: Wollen Sie, Tante, ſo gut ſeyn und auf das hören, was ich Ihnen zu ſagen habe. Die Frauen müſſen ſich mit zwei Zimmern jede begnügen. Ich will, daß ſie im obern Stockwerk wohnen und nicht im Flügelgebäude. Grüßen ſie dieſelben von mir und ſagen Sie ihnen das. Sie werden ſehen, Tante, daß gegen das, was ich wünſche und beſchließe, keine Oppoſition erhoben wird. Ferner laſſen Sie, wäh⸗ rend wir frühſtücken, oben in den Zimmern Alles in Ordnung bringen. Anna Falkenſtern ſoll das Schlaf⸗ zimmer meiner ſeligen Frau haben, und ſollte Beate Einwendung dagegen erheben, ſo erklären Sie blos, daß ich ſelbſt die Anweiſung zu dieſem Arrangement gegeben habe. Und nun wünſche ich von der Sache nichts weiter hören zu müſſen. Sehen Sie zu, daß Alles nach dem Frühſtück in Ordnung iſt. Meine Couſinen werden den Sommer über als Gäſte hier bleiben. Sie werden mit der Haushälterin Ihre An⸗ ordnungen darnach treffen. Ich werde wahrſcheinlich, ſo lang dieſelben hier verweilen, noch weitere Beſuche hier erhalten, und deßhalb treffen morgen Handwerker ein, welche die übrigen Zimmer eine Treppe oben in Stand ſetzen ſollen. Unterrichten Sie Walter davon. WMit dieſen Worten ging Falkenſtern in ſein Ka⸗ binet, verſchloß die Thüre hinter ſich und ließ Tante

Katharina mit dem Beſcheid, den ſie empfangen hatte,

ſtehen.

Die Alte nickte gegen die Thüre hin, als ob dieſe