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und von wunderlicher Gemüthsart, und doch beſitzt er von Natur größere Vorzüge, als Du. Er iſt ſchön, mit einer ungewöhnlichen Stimme begabt und in ſeinem Benehmen liebenswürdig.“
„Aber zum Teufel, ſehr unheimlich von Gemüths⸗ art,“ meinte Alrik, während ſeine Stimme dabei
einige Ungeduld verrieth.
„Ganz und gar nicht. Er kann ſich außerordent⸗ lich angenehm machen und iſt immerdar gefällig und fügſam; aber ſein Mangel an Selbſtvertrauen bewirkt, daß er Alles ſchwarz anſieht und in ſeine eigenen Kräfte Zweifel ſetzt.
„Er iſt jetzt, was er ſtets geweſen, Dein und aller Leute Liebling. Gut für ihn.“
Damit ſchlug Alrik ſeinen Strohhut auf den Kopf und verließ das Haus, während er dachte?
„Sollte ich es ihm auch aus dem Herzen reißen, ich muß wiſſen, von welcher Art die Gefühle ſind, die bei ihm in Bewegung kamen, als ich von mei⸗ nem Beſuche auf Wettersnäs redete.
XXI.
Tags darauf ſaßen die beiden Fräulein Wolf in dem ſchönen Blumengarten und arbeiteten, als Mademoiſelle Lemoin ſich bei ihnen mit der Meldung einſtellte, daß die Herren Welwort anfragen ließen, ob ſie einen Beſuch abſtatten könnten.
„Sie ſind willkommen,“ antwortete Clara und
ſtrich ſich mit beiden Händen die Haare zurecht.
Alfhild ordnete die Falten ihres ſchwarzen Klei⸗


