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ceraie weilte, gab ſie einer der Nachbarsfrauen den Auftrag, ſich des Hundes anzunehmen und ihn ſeinem rechtmäßigen Beſitzer zu übergeben, im Fall derſelbe, wie Charlotte feſt und zuverſichtlich glaubte, kommen und nach ſeinem Hunde fragen würde.
Am letzten Abend, den ſie daheim zubrachte, ſaß ſie, wie es ihre Gewohnheit war, vor dem Hauſe. Fidele lag zu ihren Füßen und ſah ſie mit ſeinem einzigen Auge an, als hätte er eine Ahnung davon, daß ſie ſich trennen müßten.
Charlotte's Hand ruhte auf dem Kopf des Hun⸗ des, und ſie ſah traurig das ergebene Thier an, wel⸗ ches ihr ſo lieb geworden war.
Bei dem Laut von einem Pfeifen, das in einiger Entfernung ſich hören ließ, hob Fidöle plötzlich den Kopf in die Höhe, ſpitzte die Ohren und ſchlug ein munteres Gebell an; dann ſtürzte er fort.
Charlotte folgte ihm mit den Augen.
Er verſchwand hinter dem Garten, aber ſie hörte noch ſein frohes Bellen, welches zum Zeugniß diente, daß er auf irgend einen Gegenſtand geſtoßen war, deſſen Auffinden ihn in eine freudige Stimmung verſetzte.
Einige Minuten verfloſſen.
Jetzt wurde Fidole wieder ſichtbar.
Er kam zu Charlotte herangeſtürzt, hüpfte an ihr hinauf, heulte vor wildem Entzücken und ſprang wieder einer Perſon entgegen, welche jetzt herankam.
Es war der kleine Savoyarde.
Der Knabe war bleich. Sein Gang verrieth


