Teil eines Werkes 
5. Band (1865) Pauline / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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ſchön wie ein Frühlingstag, heiter und keck wie der Wind, nnſchuldig und rein wie der Himmel, als die 5 Nachricht von dem plötzlich erfolgten Tode ihrer Mutter

wie einDonnerſchlag über ſie kam.

Päuline weinte bitterlich, ließ ſich aber bald+ tröſten, und Mutter Tourlé bekam den Kopf voll von 3 Geſchäftsgedanken. Sie mußte nach Paris, um überall zurecht zu ſehen, daß nichts von Pauline's Erbe ver⸗ loren ging.

Mutter Tourlé war nicht in der großen Stadt geweſen, ſeitdem ſie Pauline von dort abgeholt hatte.

Dieſe Reiſe erſchien auch als ein höchſt merk⸗ würdiges Ereigniß. Man ſprach vierzehn Tage da⸗ von, mitten unter den großen Zurüſtungen, welche dazu gemacht wurden. Lange und mancherlei Ueber⸗ legungen wurden unter dem Dienſtperſonal in der Küche gepflogen, wer wohl den Vertrauensauftrag er⸗ halten würde, auf dieſer merkwürdigen Fahrt Frau Tourlé zu begleiten. Man diskutirte die Frage wäh⸗ rend der Mahlzeit, während der Arbeit und wenn man zur Ruhe ging. Die jungen Knechte ſahen ein⸗ ander mit ſcheelen Augen an, aus Neid darüber, daß dieſer oder jener vielleicht den Vorzug erhielte.

Endlich erfuhr man, wen Mutter Tourlé mit ſich zu nehmen beabſichtigte. Es war keiner von den Knechten, ſondern Baptiſt.

An ihn hatte man nicht gedacht, und es erregte ſomit großes Erſtaunen, daß ihm eine Ehre zu Theil werden ſollte, um welche die drei Knechte ſeit zwei unter einander geſtritten hatten.

en 16. Juli 1792 reiste Mutter Tourlo ab,