170
ich war allein— der Pfarrer von St. Florent begegnete mir mit ſeinem Diener, den die Ama⸗ lekiter Sakriſten nennen. Sie fielen mit gro⸗ ßem Geſchrei uͤber mich her, ich hatte kaum Zeit, meine Piſtolen zu faſſen, da ſtreckte ein Schuß des Dieners mich nieder.«
Erſchoͤpft von dieſer Mittheilung ſchloſſen ſich abermals die Augen des wirklich gefaͤhrlich Verwundeten, und eine alte Frau ſchickte ſich an, ihn gehoͤrig zu verbinden.
Alle entfernten ſich; auch Eliſabeth, die den allgemein verehrten Lehrer ſo lange zu ſehen gewuͤnſcht und jetzt genau betrachtet hatte. Er war etwa 30 Jahr, aber ſeine wenigen Haare,
ſeine runzelvolle ſehr hohe Stirn und der lange,
ſchwarze Bart, der den Untertheil des Geſichte ganz bedeckte, ließen ihn um Vieles aͤlter ſcheinen.
L' Hommond las bei der Helligkeit eines hochauflodernden Kaminfeuers, wo das Mit⸗ tagseſſen gekocht ward; Eliſabeth hatte ihn auf⸗ geſucht und klagte ihm, wie ſchwer ihr die Fin⸗ ſterniß zu ertragen werde, und wie troͤſtend ihr


