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lich erleuchtet, um die blaſſen, ernſten Geſich⸗ ter ſeiner Bewohner voͤllig unterſcheiden zu koͤn⸗ nen. Entfernt vom belebenden Einfluß der
Sonne, ſchienen ſie einen Theil des Lebens ſelbſt eingebuͤßt zu haben. Keine neugierige Frage unterbrach das einfoͤrmige Geraͤuſch ih⸗ rer Arbeiten und die Stille des Grabes, die ohnehin hier geherrſcht haͤtte.
Marie fuͤhrte Eliſabeth nach einem zur Ruhe mehr geeigneten Orte. Sie verließen, mit ei⸗ ner Lampe verſehen, die Hoͤhle und kamen nach etwa zwanzig Schritt in eine Art Kabinet, das von den Vorſpruͤngen der Felſen mit Huͤlfe ei⸗ niger Bretter und Balken zurecht gemacht war. Im Hintergrunde war ein Lager von duͤrrem Laube, das ein bluͤthenweißes Tuch bedeckte.
An einer Seite lagen auf einem ſchlechten Tiſche mehrere Buͤcher, und an der Seite waren Bret⸗ ter mit Kraͤutern und Toͤpfen. Alles in groͤß⸗ ter Ordnung.
„Dies iſt meine Kammer, und, wenn Sie wollen, auch die Ihrige.«—
„»Wie kann ich Ihnen meine Dankbarkeit
Camiſarden. I. 11


