Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1830)
Entstehung
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„In der Vaunage, im Vaqueiroller Walde.«

„Und mir hat er aufgetragen, den Freun⸗ den ſeine baldige Ankunft zu verkuͤnden, meine gnaͤdige Frau.«

„»Der Name gebuͤhrt mir nicht— hier gel⸗ ten keine Titel, wir ſind hier Alle Bruͤder. Nenne auch Du mich Schweſter und komme, Dich auszuruhen, in den verborgenen Zufluchts⸗ ort, den Gott ſeinen Kindern gezeigt.« Bei ihrem Aufſtehen waren viele Kraͤuter, die ſie auf dem Schooße liegen hatte, herunter ge⸗ fallen und ſie ſuchte ſie jetzt ſorgfaͤltig wieder auf. Schweſter Marie ging auf einen ſenkrecht glatt gehauenen Theil des Felſens zu, deſſen unterer Theil eine Baumwand voͤllig bedeckte. Schweigend folgten Eliſabeth und ihr Beglei⸗ ter. Der Fels ſchien ihnen eine undurchdring⸗ liche, feſte Mauer; als ſie aber nur noch einige Schritte entfernt waren, warf Marie einen Stein in eine Spalte der Steinwand, die etwa zwoͤlf Fuß uͤber ihren Koͤpfen war, und bald ſenkte ſich eine Strickleiter herab; Marie ſtieg