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Bei dieſen Worten hatten ſie den hoͤchſten Punkt des Felſens erreicht, und Eliſabeth uͤber⸗ raſchte der auffallendſte, ſeltſamſte Anblick, den man ſich vorſtellen kann.
Mitten in dieſem Felſen, zu ihren Fuͤßen, erblickte ſie ein kleines eifoͤrmiges Thal, ein Be⸗ cken gleichſam, eingegraben in die Tiefen des Berges. Mehr als die Haͤlfte des Raums fuͤllte ein lichtblauer, ſtill wogender See; Erdbeer⸗ baͤume, Ahorn und Ulmen bekraͤnzten, Blu⸗ men bedeckten ſeine Ufer.
„»Gott im Himmel!« rief die uͤberraſchte, entzuͤckte Eliſabeth: diſt dies das irdiſche Pa⸗ radies?— aber ich ſehe ja keine Wohnun⸗ gen!« In
„»Das waͤre auch zu unbeſonnen, denn wie abgelegen und einſam der Ort iſt, ſo waͤren wir doch nicht ſicher, da die Bewohner der Umge⸗ gend ihn kennen.«
„»Ach! ſo muͤſſen wir noch weiter gehen,« — ſagte Eliſabeth, die ſich ſehr ermattet fuͤhlte.
„MNein, aber, liebſtes Fraͤulein, ſteigen Sie ja mit Vorſicht herab.«


