Teil eines Werkes 
3. Band (1875)
Entstehung
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iſt. Ich mag mit Bankiers u. ſ. w. nicht verkehren und bitte Dich, dieſen Reſt, der etwa zehntauſend Gul⸗ den beträgt, unter Deine Verwaltung zu nehmen. Heidelang und Compagnie ſind von mir bereits ver⸗ ſtändigt, daß ſie in Zukunft alle Ordres von Dir empfangen würden.“

Trotz dieſer Einkleidung erkannte Baron Sternen⸗ kron doch, daß dieſes ihm zugeſtandene Verfügungs⸗ recht über den Vermögensreſt gewiſſermaßen das Hand⸗ geld des Ehegeſchäftes ſei, das er mit Leontinen, der Geliebten ſeiner Jugend, abſchloß.

Leontine ihrerſeits ahnte, daß der Baron dringen⸗ des Bedürfniß nach Baargeld habe, um die Vorbereit⸗ ungen für ihre Vermählung treffen zu können. Dies der Grund der Herausgabe des Depoſitums bei Heide⸗

1 lang und Compagnie ſchon vor der Hochzeit.

„Ich habe Dir nun Alles geſagt, was noch zu be⸗ ſprechen war,“ ſchloß Leontine ihre Auseinanderſetz⸗ ungen,„mache Du es ebenſo und dann laſſe uns den Zeitpunkt unſerer Verbindung feſtſetzen.“

„Meine liebe Leontine,“ erwiderte der Baron,„ich habe Dir vorhin ſchon geſagt, daß ich für meine Per⸗ ſon Dir keine Mittheilungen mehr zu machen habe, denn es verſteht ſich ganz von ſelbſt, daß ich mich in allen Dingen, die auf unſere Vermählung Bezug haben, nach Dir richte.“ 4

„Du biſt ſehr freundlich, lieber Lothar, aber ich möchte doch wiſſen, wie Du Dir bis jetzt gedacht haſt, daß wir uns einrichten wollen.“

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