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zu heirathen, wenn er auch die üblichen Betheuerungen und Schwüre, wie deren bei ſolchen Liaiſons nicht ſelten verſchwendet werden, verbraucht haben mochte. Nach jenem eben angedeuteten Ereigniß ſchlugen die Geſinnungen der beiden jungen Leute in's Gegentheil um, das Verhältniß löſte ſich unfreundlich auf, Fräu⸗ lein Leontine wurde die gefeierte Sängerin, Baron Sternenkron der verſchuldete Offizier. Die Sängerin bildete ſich jetzt ein, froh zu ſein, daß ſie ſich mit dem Baron nicht vermählt hatte, der Baron dagegen empfand Reue darüber, daß er es nicht gethan, denn dann— ſo glaubte er wenigſtens— würde er ſich nicht zu Grunde gerichtet haben.— Der Storch hat die unglückſelige Gewohnheit, da wo er nicht will⸗ kommen iſt, gerade die geſundeſten Kinder abzuladen,— ſo auch in dieſem Falle. Es darf nämlich nicht ver⸗ ſchwiegen bleiben, daß der Baron die Exiſtenz des hier in Betracht kommenden kleinen Weltbürgers anfäng⸗ lich mit ſehr mißgünſtigen Blicken betrachtete. Da aber Fräulein Levasco nie auch nur die geringſte Miene machte, den Vater des Kleinen irgendwie zu geniren, ſo hatte der Baron ſchließlich längſt einen ausgleichenden Strich unter das Conto dieſer alten Erinnerung gemacht, zumal als ſeine pekuniären Ver⸗ hältniſſe ſich nachgerade ſo verſchlechtert hatten, daß er keinen Ausweg mehr vor ſich ſah, als entweder nach Amerika zu gehen und dort allmählig an Unbrauchbar⸗ keit zu Grunde zu gehen oder ſich hier eine Kugel vor den Kopf zu ſchießen. In dieſer wenig beneidenswerthen Situation tauchte die Geliebte ſeiner Jugend wieder
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