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285 AMAV ſtalt einer rothen Roſe auf der linken Bruſt traͤgt?«.
»Allerdings!« erwiederte die Graͤfin, yund als Ihr mir den Rudolph brachtet, ſagtet Ihr, das Mal ſey wunderbarer Weiſe verbli⸗ chen; ich hegte damals nicht den mindeſten Verdacht—«
»Und dieſes Mal, welches noch deutlich auf Otto's linker Bruſt zu ſehen iſt, moͤge als Beweis fuͤr die Wahrheit meiner Ausſage dienen,« erwiederte Sabine.
Wer beſchreibt die Freude der Graͤfin, welche jetzt, ſtatt des ungeliebten Verblichenen, den lebenskraͤftigen, an Herz und Geiſt wohl⸗ gebildeten Juͤngling, der jetzt, von freudigem Staunen befangen, ins Zimmer trat, in ih⸗ re Arme ſchloß. Ohne Zuruͤckhaltung umfing ihn auch Emma, und die drei Gluͤcklichen weinten heiße Thraͤnen der Freude, und noch in derſelben Stunde verlobte der Pater Jo⸗ hannes die Liebenden feierlich miteinander. Der reuigen Sabine aber ertheilte der wuͤrdige Geiſtliche, unter Auflegung einer lebenslaͤng⸗ lichen, harten Buße, die Abſolution, und


