Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1830)
Entstehung
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chen mußte. Doch dieſer ſchien ſein Vergnuͤ⸗ gen darin zu ſinden, ſein Roß bald rechts bald links zu wenden und ſo den Fluͤchtenden zu verfolgen. Lautlachend rief er ihm zu: /Lauf, Alter, lauf! Muß ſehen, ob Deine morſchen Beine zum Dienſte noch tauglich, oder ob ich den alten Invaliden zum Teufel

jagen muß, wenn ich erſt Herr werde von

Guͤldenau. Huſſah! Laß Dich hetzen, Al⸗ ter!« 1 nn

immer, bald hier bald dorthin ausweichend,

ſich vor den weithinausgeſtreckten Hufen des

baͤumenden Pferdes zu retten und ſeine Woh⸗ nung zu erreichen; doch umſonſt. Der ge⸗ ſchickte Reiter verfolgte jede ſeiner Bewegun⸗ gen und ſein Roß blutig ſpornend, trieb er den Fluͤchtigen von der Huͤtte weg, bis zu den gegenuͤberſtehenden Kiefern, hinter welchen endlich der Geaͤngſtigte Schutz fand. Hier umfaßte er keuchend, außer Athem, einen Baumſtamm und zorngluͤhend, voller In⸗ grimm, ſtieß er die halblauten Worte hervor:

/Warte, Lumpengraf! das gedenk' ich Dir!«

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Schaͤumend vor Wuth ſuchte Simon noch