Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1830)
Entstehung
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HMAANA

blutgefaͤrbten Haͤnde ſanft in den ihrigen, ſtrich ihm die Locken von der bleichen Stirn und war eben im Begriff, ihn zu umſchlin⸗ gen mit ihren Armen, als ſie ſich ploͤtzlich von der Graͤfin— welche dieſe ganze Scene mit ſtrengen, mißbilligenden Blicken uͤber⸗ ſchaut— faſt unſanft nach ihrem Zimmer busgeriſen fuͤhlte.

Otto ſtand lange noch auf derfelben Stel⸗ , die neugierige Dienerſchaft, die ihn um⸗ gab, nicht beachtend, und ſchaute der wider⸗ ſtrebend Dahineilenden mit ſehnſuchtsvollen Blicken nach. Eine ſanfte Roͤthe war auf ſeine Wangen zuruͤckgekehrt, und der Aus⸗ druck ſtillverhaltner Freude hatte der Todes⸗ angſt tiefe Furchen laͤngſt aus ſeinem Antlitz verdraͤngt. Er hoͤrte nicht die bedauernden und troͤſtenden Worte der Dienſtleute, welche ihn umringten, ein ſuͤßer, ſeliger Traum ſchien ihn zu umfangen, aus dem er ſich auf widerliche Weiſe aufgeſchreckt ſah durch den Anblick des jungen Grafen, der jetzt ploͤtzlich hohnlaͤchelnd vor ihm ſtand und ver⸗ aͤchtlich die Worte zu ihm ſprach:»Es