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will ich Euch bei Tag und Nacht, und wie ein Drache, der nach Blute duͤrſtet, will ich lauern, bis meine Rache Euch die tieſe Wunde ſchlaͤgt, die nimmer heilen ſoll!«— Nachdem ſie kreiſchend dieſe Worte ihm zuge⸗ rufen, erhob ſie drohend die Kruͤcke ge⸗ gen ihn, ſchlug dann den Mantel uͤbers Haupt und hinkte fort, nach ihrer Woh⸗ nung. 1 Mi
Der Paͤchter ſank erſchoͤpft in einen Seſ⸗ ſel zuruͤck, denn ihre Worte hatten ſeine Seele zerriſſen.
„»Was war das?« ſprach er leiſe vor ſich hin und fuhr mit der Hand uͤber die kal⸗ te, todtenbleiche Stirn.„»Ach, wuͤßt' ich Alles, was Marien angeht!« fuhr er ſeufzend fort.»Warum belog ich denn die Alte? Was weiß ich von Marien? Ver⸗ birgt ſie nicht vor mir ein wichtiges Geheim⸗ niß und kann deſſen Loͤſung nicht den ſchreck⸗ lichen Verdacht bekraͤftigen, der ſchon einmal in mir erwachte? Warum belog ich auch die Alte; ſie haͤtte mir wielleicht noch mehr ge⸗ plaudert! Doch nein, Marie kann mich nicht


