Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1830)
Entstehung
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26 AVNNNN zuruͤck, denn er fand bald, daß ſie kein Weib nach ſeinen Wuͤnſchen war. Ihr ſchwaͤchlicher Koͤrper, ihre bleiche Geſichtsfar⸗ be, verriethen ſchon damals eine langſam ver⸗ zehrende Krankheit, und verzogen von ihrer Großmutter mit wahrer Affenliebe, konnte ſie Tage lang die Haͤnde in den Schooß le⸗ gen, nur ihren Traͤumen nachhaͤngend. Deshalb entfernte er ſich immer mehr von ihr, verließ ſie endlich ganz und fand in Marien, auf deren bluͤhendem Antlitz Ge⸗ ſundheit und ein frohes Herz ſich unverkenn⸗ bar ſpiegelten, den Inbegriff aller ſeiner Wuͤnſche, denn ſie liebte ihn wahrhaft und beſaß alle Eigenſchaften zu einer ruͤſtigen, thaͤtigen Hausfrau. Ihre Armuth ſchreckte ihn nicht ab, denn er war reich, und ſo leb⸗ te er ſchon ſeit geraumer Zeit in dem ſeligen Vorgefuͤhle ſeines kuͤnftigen haͤuslichen Gluͤcks. Um ſo mehr hatte ihn die Nachricht ihres ploͤtzlichen Verſchwindens beaͤngſtigt. Sollte er dieſes vielleicht mit den Drohungen der al⸗ ten Pathe zuſammenreimen? da er dieſe jetzt mehr fuͤrchten zu muͤſſen glaubte, als den