Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1830)
Entstehung
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4.

Erſt am andern Morgen, als die Son⸗ ne ſchon geraume Zeit durchs Fenſter blickte, trat dieſer ganze Auftritt wieder recht leben⸗ dig vor ſeine Seele, und er ſchauderte un⸗ willkuͤhrlich zuſammen, als er der fuͤrchter⸗ lichen Drohungen gedachte, welche die Alte gegen ihn ausgeſtoßen. Als er ſpaͤter zur ru⸗ higern Ueberlegung gelangte, erwog er, ob irgend eine Schuld an Gretchens Tode auf ihm laſten koͤnne? Die alte Pathe hatte ihn ſonſt oft heimgeſucht, ihn oft gequaͤlt mit ihren Wuͤnſchen, ihn und ihr Enkelchen vereint zu ſehen, daß er ſich faſt willenlos Gretchen naͤherte, welche freilich ihre heiße Liebe zu ihm nicht verbergen konnte, und ihn, entgegenkommend, an ſich feſſelte. Doch bald borente er das Wort, das er ihrer Mut⸗ ter gab und je hoͤher ihre Liebe zu ihm ſtieg, deſto mehr zog er ſich nach und nach von ihr