Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1830)
Entstehung
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23 HMVUWWWV zum Kranz und haͤng' ihn auf am gruͤnen Huͤgel; will ihn dort bewachen Tag und Nacht. Da kommt vielleicht wenn die Geiſter beim Mondenſchein auf dem Kirch⸗ hofe wandeln mein bleiches Kind zu mir und holt ihn ſich. Horch! horch!« fuhr ſie mit hohler Stimme fort, durchs Fenſter blickend, in der Richtung nach dem Fried⸗

hofe,»zwoͤlf ſchlaͤgt's vom Thurm; ſiehſt

Du dort das Licht, das langſam huͤpft von Grab zu Grab ſtill leiſe daß wir's nicht verſcheuchen. Ich komme ſchon, mein ſuͤßes Enkelchen, die gruͤne Myrthe trag' ich unterm Mantel das Meſſerchen, das trag' ich tief verſteckt im Buſen. Ha! ha! ha! wie wird Dein Braͤutchen emſig nach der Myrthe ſuchen, wenn's zur Hoch⸗ zeit geht. Ja, Franz, die Untreue will ich Dir vergelten! ich wuͤnſche keine gute Nacht Dir und kein Lebewohl, ich nehme Deine Ruhe mit von dieſer Stunde an! Verfolgen will ich Dich und Deine Braut, Zwietracht will ich in Eure Herzen bannen, daß ſie dort nimmer weicht, daß Euch des