MAANANAN
geeilt—„Vor wenigen Tagen crhielt ich von der Tante einen harten Verweis, daß ich ſie unvermuthet auf ihrem Zimmer, in Geſellſchaft. des Herrn von Heſterfeld, uͤberraſcht, und da ich ſie heute wieder beide im eifrigen Geſpraͤche hier zuſammentraf, verſchloß ich im Scherz die Thuͤr, damit ſie ja nicht geſtoͤrt werden ſollten, und nahm den Schluͤſſel zu mir.“ „Das war ein dummer Scherz, mein Kind“— erwiederte Hirſchbach ernſt— „ſtimmt gar nicht mit der Achtung uͤberein, die Du Deiner Tante und meinem Gaſte ſchuldig biſt. Geh, bitte beide um Verzeihung, und wage ſo etwas nicht wieder, bei meinem Zor⸗ ne!“. Philippine geſtand reuig ihren Fehler, und erhielt Verzeihung, der Baron von Hirſchbach aber wendete ſich zu ſeiner Schweſter mit der Frage:„wie konnteſt Du's ruhig mit anſehen, daß der arme Heſterfeld eine ganze Stunde lang ſo zwiſchen Himmel und Erde ſchwebte? warum haſt Du nicht laͤngſt um Huͤlfe geru⸗ fen?˙


