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denn Alle?“ Und in moͤglichſter Eile, mit groſ⸗ ſem Geraͤuſch ſtuͤrmte ſie hinaus, trat in die Mitte des geraͤnmigen Hofes, und ließ hier aufs neue ihre gellende Stimme erſchallen, worauf alsbald aus Kuͤthe und Keller, aus Stall und Waſchhaus die Gerufenen eilig herbeiſtuͤrzten, die Befehle der ſtrengen Hausfrau zu vernehmen.
Der Fleiſchermeiſter aber erhob ſich gemaͤch⸗ lich vom Lehnſeſſel und wiederholte brummend: „verdammter Poſtineiſter!“— folgte dann mit gewichtigen Tritten ſeiner Gattin, ſtellte ſich auf dem Hofe ihr gegenuͤber, doch wohlweislich un⸗ ters Wetterdach, um ſein entbloͤß:es Haupt den Strahlen der Sonne nicht auszuſetzen, und acompagnirte ſeine Hausehre im tiefſten Baſſe: „Hans— Chriſtian— Toͤffel— Juͤrgen!“— fah ſich auch in wenigen Minuten umgeben von ſeinen ruͤſtigen Geſellen und Knechten, und er⸗ theilte ihnen in kurzen, vernehmlichen Worten folgende Ordre:„die ſchwarze Moldauer und ˙s graue Maſtkalb heraus— die Meſſer gewetzt— vorwaͤrts!— Morgen fruͤh um vier Uhr die Braunen angeſchirrt— Wagen vor die Thuͤr— vorwaͤrts!—


