Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

27 WAAANA den, zu heben; ich verließ ihn keinen Au⸗ genblick, welches mir um ſo leichter moͤglich wurde, als ich in dem Geſchenke des Ko⸗

ſaken Lebensmittel fuͤr mich im Ueberfluſſe

fand. Vorgeſtern war ſein Zuſtand gefahr⸗

loſer als jemals, ſein Auge war wieder hell

und klar, er vermochte es, ſich zu bewe⸗

gen, reichte mir freundlich dankend ſeine Hand, blickte mich lange und forſchend an, einige Worte von ihm loͤſten meine Zwei⸗ fel, ich entdeckte mich ihm, und noch in

derſelben Minute lag ich an der Bruſt mei⸗

88

nes Bruders. Mit inniger Ruͤhrung hatte Anton zu⸗

gehoͤrt, und durch laute Ausrufungen ſeine

herzliche Theilnahme bei der Erwaͤhnung ih⸗ rer traurigen Flucht in dieſe unwirthbare

Einoͤde verkuͤndet.O haͤtt' ich Deine Noth

nur ahnen koͤnnen! rief er aus Tag und Nacht waͤr' ich geeilt, Dir mit treuer Kindesliebe beizuſtehen. Doch des Schickſals Hand hat ſchwer auf uns gela⸗ ſtet; auch jetzt noch haͤtt; ich nimmer Dei⸗ nen Aufenthalt erforſcht, wenn nicht ein