275 MAAAA dern Morgen geſtaͤrkt durch einen ſuͤßen Schlummer. Einige meiner ſelbſtbereiteten Medicamente, welche ich mit mir genommen hatte, trug ich nun in ein ziemlich entfern⸗ tes Dorf, wo mich niemand kannte, tauſch⸗ te mir dafuͤr Lebensmittel, Kochgeſchirr und Feuermaterialien ein, und ſchlich in der Daͤm⸗ merung wieder zuruͤck nach meinem ſtillen Auf⸗ enthalte. Ich zaͤhlte von nun an die Tage nicht mehr, nahm wenig Nahrung, und leb⸗ te nur im Gebete, wie eine Abgeſchiedene von der Welt. Doch vor einigen Tagen hoͤr⸗ te ich oben, als ich mich nach dem Eich⸗ walde gewagt, um wieder nach dem Dorfe zu gehen, kriegeriſchen Laͤrm rings um mich her. Erſchrocken wollte ich umkehren, da brachen mehrere Soldaten durchs Gebuͤſch und trugen auf ihren Gewehren einen Verwun⸗ deten. Sie fragten mich, ob ich in der Naͤhe nicht ein ſicheres Verſteck fuͤr ihren Hauptmann wiſſe? und ohne die Gefahr zu beachten, der ich mich theilhaftig machte, fuͤhrte ich ſie in meine Hoͤhle, denn ſie tru⸗ gen ja die Uniform der Befreier meines Va⸗ 48*
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