die ſonderbaren Bewohner dieſer Einoͤde ſtill bedbachtend.— Jetzt verließ das Weib das Feuer, gieng leiſe zu dem Schlafen⸗ den, kniete an ſeinem Lager nieder, benug⸗ te ſich uͤber ihn hin und ſchien ihn lan⸗ ge imit Wohlgefallen anzuſchauen— dann ſtreichelte ſie ſeine gebraͤunten Wangen, deck⸗ ten ſorgfaͤltig die Baͤrendecke, die an eini⸗ gen Stellen zuruͤckgeſchlagen war, uͤber ihn hin und ſetzte ſich neben ihm auf den Bo⸗ den nieder, mit gefalteten Haͤnden, ihre Blicke feſt auf ihn gerichtet. Das Mie⸗ nenſpiel des Schlafenden zeugte von einer heſtigen Bewegung, die ein lebhafter Traum in ſeinem Junern heroorzubringen ſchien; ſei⸗ ne Lippen, die, wie ſein Kinn, von ei⸗ nem ſtarken, grauen Barte bedeckt wa⸗ ren, bewegten ſich zuckend, und unverſtaͤnd⸗ liche Worte drangen daraus hervor. Da er⸗ blickte Anton dicht neben ihm kriegeri⸗ ſche Waffen und ſchon gerieth er auf die
Vermuthung, daß die Sage von dieſem
Schreckensorte nicht ungegruͤndet ſey, daß er, auch jetzt noch von Menſchen be⸗
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