Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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Die dichte Finſterniß verhinderte ihn, die Tie⸗ fe mit den Augen zu meſſen, auch war ihm kein Fußſteig bekannt, der hinabfuͤhrte. Schon ſetzte er den zitternden Fuß auf ein hervorra⸗ gendes Felsſtuͤck, da wurden wieder Stimmen laut, und heller Fackelſchein brach durch das dunkle Laub er mußte hinab, denn nach keiner Seite blieb ihm ein Ausweg, ſeine Glie⸗ der waren gelaͤhmt, ſeine Kniee zitterten, der morſche Stein unter ſeinen Fuͤſſen rollte hin⸗ ab, und den Leichnam feſt umſchlingend, ſtuͤrz⸗ te er mit ihm in die Tiefe.

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Ein ſchmaler Purpurſtreifen am oͤſtlichen Horizonte verſcheuchte bereits die wallenden Ne⸗ belfluthen von Hain und Flur, eine freundliche Morgendaͤmmerung belebte mit ihrem ſanften roſigen Lichte jeden Gegenſtand, und eine feier⸗ liche Stille herrſchte ringsumher da ſchlug Anton, erwachend aus ſeiner Betaͤubung, die 47*