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ballter Fauſt ſich zur Wehre ſtellend, rang mit
ſeiner ganzen Kraft, ihm den Dolch zu entwin— den,— verzweifelnd draͤngte er jetzt die mord⸗ begierige Hand des Gegners zuruͤck und ſtieß die toͤbtliche Waffe tief in die Bruſt des Wuͤthenden. Dumpf roͤchelnd ſtuͤrzte dieſer zu Boden und ein Blutſtrom faͤrbte die Dielen; doch jener ſtand ſtarr und unbeweglich, die Arme noch weit vor ſich hinausgeſtreckt, mit denen er un⸗ willkuͤhrlich die ſchreckliche That vollbracht. Sein Auge haftete am blutgefaͤrbten Boden, ſein Ohr vernahm das furchterliche Angſtgeſtohn des Sterbenden— da brachen ſeine Knie, u d in wilder Haſt bemuͤhte er ſich, den Schwerver⸗ wundeten aufzurichten, doch vergebens; ſein Auge war bereits gebrochen, ſeine zuckende Hand ſchien jede Huͤlfe abwehren zu wollen und im ſchmerzlichſten Todeskampfe hauchte er ſeine Seele aus. Da wagte es Roſette ihr Antlitz zu enthuͤllen, das ſie mit beiden Haͤnden
bedeckte, und einen ſcheuen Blick auf die ſchreck⸗ liche Scene zu werfen. Das Zimmer war in
Nacht gehuͤllt, nur auf Angenblicke erhellt vom falben Scheine der entfernteren Blitzſtrah⸗
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