Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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kleinen Augen Fenerblitze hervor, ſeine Stirn bedeckte feurige Roͤthe, wie vom Weinrauſche erzeugt, und alle Leidenſchaften ſchienen ſich vereinigt zu haben, auf ſeinem Angeſichte tiefe, markirte Zuͤge zuruͤckzulaſſen. Seine Geſtalt war klein, doch von gedrungenem Bau, und mit wilder Gier und mit ſeltener Kraft hielt er ſeine Beute umfaßt. Kaum vernehmbar verhallte Roſettens Huͤlferuf, den ſie mit gebro⸗ chener Stimme aus angſtbeklemmter Bruſt her⸗ vorſtoͤhnte, ihre Sinne ſchwanden, bewußtlos ſank ſie zuſammen und mit heißen, ſtuͤrmiſchen Kuͤſſen bedeckte der Fremde ihre bleichen Wan⸗ gen, ihre bebenden Lippen. Seine tiefen Athei⸗ zuͤge, ſeine zitternde Hand, ſeine ſtechenden Blik⸗ ke, die mit wilder Gier die reizende Geſtalt des ohnmächtigen Maͤdchens zu verſchlingen ſchienen, verriethen nur zu deutlich ſeine ſchaͤndliche Be⸗ gierde, die ihn hierhergetrieben. Ein teufliſches

Laͤcheln ſchwebte auf ſeinen Lippen, als er, in

ihrem Anſchauen verſunken, alles um ſich her

zu vergeſſen ſchien; denn wie ein drohender

Warnungsruf bruͤllte ſchrecklicher als zuvor der

Donner, wie ein wallendes Feuermeer ſchien

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