Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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247 8 ANAN in die Einſamkeit ihres Zimmers zuruͤck, wel⸗ ches, entfernt vom Wohngebaͤude, im Erdge⸗ ſchoſſe ſich befand und deſſen Fenſter die Ausſicht nach einem mit hohen Mauern umgebenen Garten vergnnten. Hier ſaß ſie in der wilden Sturmesnacht allein, noch wachend mit lebhaf⸗ ten Traͤumen beſchaͤftigt. Die Bilder der trau⸗ rigen Gegenwart ſtanden klar vor ihrer Seele und verhinderten ſie, ſich ein freundliches Ge⸗ maͤlde einer gluͤcklichen Zukunft zu entwerfen. Inniger als jemals fuͤhlte ſie iht Herz bewegt von der reinſten Liebe zu Anton, und doch hatte ſie ſeit langer Zeit keine Nachricht von ihm er⸗ halten, denn ſorgſam vermied es ihr Vater, ſeiner liebreich zu gedenken, wie er ſonſt wohl oft gethan. Ja, als er die traurige Sage vom ſchrecklichen Ende der Mutter ſeines Pflegeſohns durch Haͤſſigs Mund vernahm, verbot er ihr jeden fernern Briefwechſel mit Anton aufs Strengſte, und erklaͤrte ihr kurz, daß ſie auf Erfuͤllung ihres Herzenswunſches, unter dieſen Umſtaͤnden, gaͤnzlich Verzicht leiſten muͤſſe. Sein ungerechtes Vorurtheil und des Verwalters heim⸗

liche Bemuͤhungen, Anton gaͤnzlich aus ſeinem

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