NATLABUAN wo ſo oft im heitern Knabenſpiele, mit des In⸗ gendlebens friſcheſten Reizen, ihm frohe Stun⸗ den wie Augenblicke dahinſchwanden. Er eitte am Ufer hinab, mit aͤngſtlichen Blicken forſchend, als ſuche er hier ein verlornes theures Kteinod, und fand nach wenig Minuten den friſchen Grab⸗ huͤgel, umſpuͤlt von den wilden Wellen des aus⸗ getretenen Stromes, geroͤthet von der kniſternden Flamme des brennenden Kieferſtammes, der flie⸗ gende Funken auf des Sturmes Fittichen— wie leuchtende Kerzen zur naͤchtlichen Todtenfeier— heruͤberſandte, dem Tiefgebeugten das einſame
Grab zu zeigen. Mit gefalteten Haͤnden ſank er
hier auf ſeine Knie nieder, heiße Thraͤnen lin⸗ derten den Schmerz in ſeiner Bruſt, und im in⸗ bruͤnſtigſten Gebete zu Gott rang er maͤnnlich, die lauernde Verzweiflung niederzukaͤmpfen, die mit Rieſenarmen ſeinen matten Geiſt zu umfan⸗ gen ſtrebte; entkraͤftet ſank er endlich laut ſchluch⸗ zend zuſammen, den kalten Grabhuͤgel mit bei⸗ den Armen feſt umſchlingend.
So lag er lange in duͤſtre Traͤume verſun⸗ ken, als er, aufgeſchreckt durch einzelne Flinten⸗
ſchuͤſe und anhaltenden Trommelwirbel von der
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