AMAVWN
lofer Nebelduft, an ſeiner Phantaſie vor⸗ uͤber.
„Armer, armer Feldner!“ rief er bitter aus—„wie kannſt Du einer ſo thoͤrigten
„Hoffnung den Eingang verſtatten? Dein Erb⸗
theil iſt Armuth, das Ihrige eine halbe Mil⸗ lion!— Doch gegen ihren Vater will ich mich rechtfertigen— fuhr er fort—„will ihm den ſonderbaren Vorfall erklaͤren, ihn von meiner Unſchuld uͤberzeugen! Ja, ich will ihm ſchrei⸗ ben— da bemerkte erſt der Arme die ſtechen⸗ den Schmerzen in ſeiner rechten Hand. Meh⸗ rere Bienenſtiche hatten eine ſo bedeutende Ge⸗ ſchwulſt darauf verbreitet, daß ſeine Finger, wie gelaͤhmt, die Feder vicht zu fuͤhren ver⸗ mochten. Schweigend legte er jetzt die wunden Haͤnde auf ſeine thraͤnenſchweren Augen und ſeufzte tief aus ſchmerzbeladener Bruſt, als ein Diener Walburgs hereintrat, ein Bil⸗ let uͤberreichte und ohne Antwort zu erwarten ſich entfernte. Haſtig erbrach es Feldner und las:
„Nach dem heutigen Vorfall in meinem „Garten, muß ich fuͤr die Iukunft Ihre Ge⸗


