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dem ſie ihr heiligſtes Geheimniß anvertrauen koͤnnte, durch Mittheilung die aͤngſtlichen Ge⸗ fuͤhle zu zerſtreuen, die ihr Herz beſchwerten. Dem Vater, dem naͤchſten Freunde, den ihr die Natur verliehen, durfte ſie ſich nicht ent⸗ decken; ſie kannte ſeine ſtrengen Grundſätze, mit welchen er den hoͤchſten Werth des Lebeus⸗ gluͤckes im Reichthum ſuchte, und mußte daher befuͤrchten, die kaum erwachte, vaͤterliche Liebe durch ein offnes Bekenntniß ihrer ſeligſten Wuͤnſche auf immer wieder von ſich zu ver⸗ ſcheuchen. In tiefe Traͤume verſunken, ließ ſie ſich in einer bluͤhenden Jelaͤngerjelieberlaube nieder und blickte, in ſich ſelbſt verſunken, vor ſich nieder auf ein Blumenbeet.
Indeſſen war Theophilus aus ſeinen philo⸗ ſophiſchen Traͤumereien erwacht, und gewahrte
jetzt erſt am Ende der Platanenallee ein Bie⸗
nenhaus mit mehreren Koͤrben. „Was?“ rief er zornig aus—„auch euch, ihr freien und gefluͤgelten Geſchoͤpfe der allge⸗
waltigen Natur, zwingt man zum Sklaven⸗
dienſt, um eures Fleißes Frucht zu aͤrndten? Zerſtoͤrt ſey der habgierigen Tyrannen Narren⸗


