Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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alten Walburg etwas leiſe zufluͤſterte und dieſer ſich ploͤtzlich von der Tafel entfernte, ſtutzten alle Anweſenden. Man ſprang auf, eilte ans Fenſter, und erblickte das Haus umringt von Bettelbuben und neugierigen Muͤßiggaͤngern, welche laut genug ſich die Worte:„Zigeuner— Landſtreicher!“ zuraunten.

Walburg trat aus dem Speiſezimmer in

den Vorſaal und fand hier, zu ſeinem nicht ge⸗

ringen Erſtannen, einen Gensd'armes und zwei Gerichtsdiener, zwiſchen welchen ein jun⸗

ger Menſch mit gebundenen Haͤnden ſtand und

ſo ruhig umherblickte, als ob er hier ſchon laͤngſt bekannt ſey. Langes Haar hing, in wilder Unordnung, von ſeinem Scheitel bis uͤber die Schultern herab, und ein Hemd von

grauer Leinwand, ein Paar Beinkleider von

demſelben Stoffe, durch einen Riemen uͤber den Huͤften befeſtigt, und eine Art Sandalen an den bloßen Fuͤßen, waren die Beſtandthei⸗ le ſeines ſonderbaren Coſtuͤms. Veraͤchtlich belaͤchelte er die wichtige Miene, mit welcher die Haͤſcher bei Walburgs Ankunft ihre Haͤup⸗ ter entbloͤßten und einige Schritte zurückwichen.

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