MNAMUVNN Lebenstage mit irgend einem gluͤcklich durchge⸗ fuͤhrten Handelsgeſchaͤfte bezeichnen, ſo daß er jetzt fuͤr den reichſten Mann ſeiner bedeutenden
Vaterſtadt galt. Doch mit der abnehmenden Lebenskraft wurde auch ſein Geiſt nach und nach fuͤr ſeine
Geſchaͤfte abgeſtumpft, und er uͤberraſchte heute an ſeinem ſechzigſten Geburtstage ſeine Toch⸗
ter mit dem feſtausgeſprochnen Entſchluſſe, daß er ſeine bedeutende Handlung gaͤnzlich aufzuge⸗
Willens ſey!
Schon mehrere reiche und tadelloſe junge Maͤnner hatten ſich um Louiſens Hand bewor⸗ ben, doch keinem gelang es, ihre Liebe und das Jawort des Vaters zu gewinnen, deſſen Herz, ungeachtet ſeiner erwachten zaͤrklichen Zuneigung zu ſeiner Tochter, nur zu ſehr noch an feinen Reichthuͤmern und irdiſchen Gluͤcks⸗ guͤtern hing, ſo daß er oftmals ſich verlauten ließ, die doch groͤßtenthei ls bluͤhenden Gluͤcks⸗ amſtaͤnde der abgewieſenen Freier waͤren ſeinen Waͤnſchen nicht angemeſfen geweſen. Doch zeig⸗ 1 te ſich es bald, daß Bdies nicht allein der Grund
4 ihrer Zuruͤckweiſung war, ſondern daß er we⸗
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