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die gute Frau, ohne ein freundliches, troͤ⸗ ſtendes Wort von ihrem Bruder erhalten zu haben, kurz nach dem Tode ihres Gatten, und hinterließ ihrem Sohne faſt nichts als einen ehrlichen Namen, truͤbe Ausſichten fuͤr die Zukunft und eine ungewiſſe Hoffnung auf Samiels vielleicht doch noch zu erweichendes Felſenherz. Der junge Feldner verſaͤumte ſeine traurige Pflicht keineswegs, ſeinem reichen Oheim das Hinſcheiden ſeiner beiden Eltern demuͤthig zu melden, ſandte auch nach der Zeit noch einige zierliche Brieſe an ihn ab, erhielt aber nie⸗ a ue Antwort zuruͤck. Schon ſeit einigen Jahren hatte er deshalb den alten Oheim bei⸗ nahe gaͤnzlich vergeſſen, doch nun, da der Wunſch, ein reicher Mann zu werden, ihn mehr als jemals beſchaͤftigte, lebte ploͤtzlich ſeine Hoffnung wieder auf und daher kam es auch, daß er jetzt oftmals, wenn ihn irgend ein Mangel an ſeine Armuth erinnerte, im Drange ſeines Herzens ausrief:„Samiel. hilf!— 4.
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