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ſpielte um ſeinen Mund und fromme Erge⸗ bung erfüllte ſeine Bruſt. So erreichte er die Höhe, wo jene vier Felſen ſtanden und ſo ſcheinbar einen himmelhohen Thurm bildend, in ihrem innern Raume den Eingang zur Erd⸗ höhle einſchloſſen, welche ſich Ingiald zur Wohnung erwählt hatte. Doch Staunen und Verwundrung feſſelte die Schritte des Grei⸗ ſes, als er auf der Höhe angelangt war. Er glaubte das Mondlicht täuſche ſein Auge; denn
er fand die Gegend ſeltſam verändert, und doch traten, nach genauer Prüfung, alle Ge⸗
genſtände im freundlichen Schimmer der fun⸗ kelnden Sterne deutlich hervor. Ein grauſiges Chaos ſtellte ſich ſeinen Blicken dar. Jene vier Felſen waren zuſammengeſtürzt und bil⸗ deten über dem Eingange der Höhle, in ih⸗ ren Trümmern, einen ungeheuern Grabhügel. Entſetzen ergriff den Greis, ein ſtechender Schmerz durchzuckte ſeine Bruſt, als er ſeiner unglücklichen Söhne gedachte, die er in der Höhle verſchuͤttet, lebendig begraben wähnte, ohne ihnen Hülfe bieten zu können. Denn er


