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Windlichte und den nöthigen Schlüſſeln ver⸗ ſehen, öffnete die Thür zum Erdgange und ließ ſie hinter ſich offen, vom gluͤhenden Ver⸗ langen geblendet, jetzt die ſonſt ſo ſtreng geuͤbte Vorſicht vergeſſend, und machte es ſo ſeinem* Verfolger möglich, bis zu jenem alten Thur⸗ me wo er Sigrid verborgen hielt, jeden ſei⸗ ner Fußtritte in geraumer Entfernung zu ver⸗ folgen. Auch die Pforte zum Thurme ließ der, von leidenſchaftlicher Sehnſucht zur Eile
getriebene, Junker offen und als er vor dem zweiten Thurmgemache ſtand, hatte auch ſchon Gren bereits die erſte Treppe unbemerkt er⸗ ſtiegen. Haſtig öffnete Lars die Kerkerthür und trat hinein ins finſtre Thurmgemach, es erleuchtend mit ſeiner Fackel.
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Sigrid lag auf ihrem Lager, und als ſie 3 ihn erkannt hatte, erhob ſie ſich halb und wendete ſich unwillig von ihm ab. Der Knabe aber näherte ſich ihr mit freundlicher Miene, zog aus ſeinem Buſen das Tuch hervor und ſprach zu ihr:„meine alte Amme hat neulich dies Tuch Dir entwendet und bot mir's daa,


