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er ſeinen Augen kaum zu trauen; blau, mit rothen Sternen durchwebt, gerade ſo wie es ſich hier ſeinen Blicken zeigte, glaubte er es oft ſchon geſehen zu haben, um Sigrids Hals geſchlungen, und plötzlich ſchien es hell und klar zu werden in ſeinen vom Rauſche umnebelten Sinnen. Der Räuber Sigrids ſchien gefunden und ſchon erhob er die ge⸗ ballte Fauſt, mit kräftigem Schlage die Thür aufzuſprengen; doch geräuſchlos zog er ſie wie⸗ der zuruͤck, indem er, ſich mit ſich ſelbſt flüch⸗ tig berathend, es vorzog, den frevleriſchen Buben noch weiter zu verfolgen, und zugleich
den Aufenthalt der Unglücklichen zu erkunden.
Leiſe entfernte er ſich deshalb von der Thür, drückte ſich in die Niſche und ſtand regungs⸗ los, die Ruͤckkehr des Knaben erwartend. Es dauerte auch nicht lange, ſo verließ dieſer das Gemach der Alten, die unter heimlichem Ge⸗ flüſter ihm Glück wünſchte zum neuen Liebes⸗ zauber, dann ſich zurückzog in ihre Kammer und Lars, der das Tuch in ſeinem Buſen verbarg, die Treppe hinabſteigen ließ, ohne ihm nachzuſchauen. Der Kuabe mit einem


