Teil eines Werkes 
3. Theil (1834)
Entstehung
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wahrhaftig nur zu Deinem Heile; denn ſchon

zu tauſend Malen hörte ich's, daß ein gehei⸗

mer Zauber liegt in einem Glockenſtrange.

Die Seegeiſter, die böſen Näcken, kann man ſogar fangen damit und ſelbſt mein Vater hat's

erprobt dn meiner Mutter, indem er ein ſol⸗

ches Seil ihr überwarf, ſo recht mit einem Male, ohne daß ſie's träumte, und hat ſich ihre Liebe dadurch erworben bis in's hohe Alter. Nein, nein, ich glaube d'ran bis an mein ſeliges Ende: wird der Strang nur recht gebraucht, ſo ſchmiedet er feſter zuſammen als

Stahl und Eiſen. Nun, verliere nur den

Muth nicht, Du hitziger Bube! fuhr ſie im⸗

mer noch im begütigenden Tone fort.Sieh,

ich habe der Dirne heimlich ihr Bruſttüchlein entwendet, hab' drei Nächte hindurch mein

Bischen Schlaf geopfert und Kräuter geſucht

im Mondenſcheine, wunderbare Kräuter, die Einfluß haben auf der Menſchen innerſte Ge⸗ danken. Die Kräuter hab' ich hier im Töpf⸗ chen aufbewahrt; nun gieb mir nur noch neun Tropfen Blut aus Deiner linken Hand, die

träufeln wir dazu und fängt es an zu ſieden,