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ſteres Gemach, welches nur ſparſam erhellt wurde von einer matt brennenden Ampel. Neu⸗ gierig kam Gren aus ſeinem Verſtecke her⸗ vor, näherte ſich leiſe der Thür, und einen Lichtſtrahl, welcher durch einen Spalt drang wohl bemerkend, meinte er auch durch dieſelbe Oeffnung, mit Auge und Ohr das geheimniß⸗ volle Treiben des Junkers belauſchen zu kön⸗ nen. Es gelang ihm auch einen Blick hinein zu werfen in's düſtre Gemach und deutlich be⸗ merkte er, wie ein altes, häßliches Weib aus einem Winkel hervorkroch, ihren Roſenkranz bei Seite legend und mit widerlicher Freund⸗ lichkeit den Junker begrüßte.
Deutlich vernahm der Horcher, wie ihr der Knabe haſtig entgegenrief:„nun, wie ſteht's, Alte? pfeift mein Vöglein droben noch immer die alte Weiſe?“
Die ſo ſchon allzuhohen Schultern bis an die Ohren hinaufziehend, entgegnete das Weib im kläglichen Tone:„mußt Geduld haben,
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mein ſüßes Jüngelchen;'s iſt Alles noch wie ſonſt. Du jammerſt mich, mein holdes Bü⸗ bel in der Seele; biſt mir ja in's Herz ge⸗
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