Teil eines Werkes 
3. Theil (1834)
Entstehung
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Diener, durch jene Halle wo er ſtand, ohne

ihn zu bemerken, an ihm voruͤbergegangen, und eben erinnerte ihn ſeine trockene Zunge, daß er eines friſchen Trunkes bedürfe; da drang von einer breiten Treppe, welche nach den Gemächern des erſten Stockwerks führte, ein flackernder Lichtſchein zu ihm herab in den

finſtern Gang. Schleichende Schritte wurden

bald hörbar und Gren erkannte deutlich aus ſeinem Verſtecke den Junker Lars, der ſcheu um ſich blickend, mit einem Windlichte verſehen, die Treppe herabſtieg und die weite Halle eilig durchſchreitend, an ihm vorüberhuſchte. Der Bauer, der gerade jetzt wieder alle ſeine Ge⸗ danken auf den Trunk gerichtet hatte und des Knaben gleiche Leidenſchaft für berauſchende Getränke wohl kannte, glaubte nicht zu irren in der plötzlich in ihm erwachenden Meinung, der Junker ſchleiche nach dem wohlgefüllten Keller ſeines Vaters hinab, um dort insge⸗ heim und ungeſtört ſeiner Trinkluſt zu fröh⸗ nen. Sein faſt nie zu löſchender Durſt er⸗ zeugte auch alſogleich den Entſchluß in ihm, Lars ſo heimlich als möglich zu verfolgen,

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