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des Herr! in ſolcher Sache ein königliches Machtwort ſprechen, wäre Tyrannei. Doch denk' ich, wird mein braver Admiral nicht un⸗ erbittlich ſeyn und bitten will ich ihn um das, was ich ihm nicht befehlen darf.— Ruf ihn herbei;“ wendete er ſich freundlich an Jo⸗ hann.„Vielleicht gelingt mirs, Deinem Freun⸗ de für dieſe Nacht noch eine ſanfte Ruhe zu bereiten.“
Der Hoffnung Morgenroth erglänzte auf
Lyſte's bleichen Wangen, als er ſich in ein
entlegenes Erkerfenſter zurückzog, um den zür⸗ nenden Vater ſeiner Gattin nicht gleich durch ſeinen Anblick aufs Neue zu reizen. Johann aber entfernte ſich eilig und kehrte bald zuruͤck mit Swenßon⸗Some, der ſeine Wohnung im königlichen Pallaſte hatte, und überraſcht
über ſo ſhaten Ruf vor ſeinen König trat.
„Du ſollſt Deine Tochter wieder haben, alter Freund!“ redete Guſtav den alten Mann zutraulich an.„Aber wenn Deines Königs


