184
Lanze und Schwert. Thure Jönſon aber ſprach dumpf in ſich hinein:„Ueber euch kom⸗ me ſein Blut!“ wendete ſich ab vom Kampfe und ſein Haupt mit dem Mantel verhüllend, jagte er eilig aus dem Thore, nur von ſeinen Dienern begleitet. Der Geächtete wehrte ſich tapfer. Schwirrend ſaußte ſeine blitzende Waffe durch die Luft, und war faſt ſtets ihres Zie⸗ les gewiß; denn zwei der auf ihn Eindringen⸗ den hatte er ſchon mit Wunden bedeckt zu Boden geſtürzt. Die uͤbrigen vier, entmuthigt durch das Loos ihrer Kameraden, griffen im⸗ mer ſchwächer an, und ſchon ſchien Tyſte, freiere Bahn gewinnend, als Sieger den ent⸗ fernt haltenden Haufen der Geiſtlichen durch⸗ brechen zu wollen; da durchbohrte eine Lanze ſeines Roſſes Bruſt, und im ungeheuern Schmer⸗ ze ſich uͤberſchlagend, ſtürzte es ſeinen Reiter mit zu Boden. Ein lautes Jubelgeſchrei er⸗ ſchallte und Knechte und Prieſter eilten her⸗ bei, dem Geſtürzten, der ſich mühſam unter dem um ſich ſchlagenden Roſſe hervorzuwin⸗ den ſuchte, den Todesſtoß zu geben. Noch lag


