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wild rollenden Augen ihn zu durchbohren ſchien. Ohne ſich jedoch dadurch und von der dro⸗ henden Geberde ſeines Geguers ſchrecken zu laſſen, ſprach der Prior höhniſch nachdem er 4 ihn aufmerkſam betrachtet hatte:
„Haltet doch die Fackeln näher, ihr Knechte, daß der vorlaute Burſche da mein Mönchsgeſicht erkennt. Was auf ſeiner Stirnzu leſen, hab' ich ſchon entziffert. Da ſteht geſchrieben mit der Höl⸗ le Feuerſchrift: Nonnenräuber— Kirchenſchän⸗ der— Ketzer— Aechter!“ Und zu den, ihn umgebenden Prieſtern und Knechten gewendet, ſprach er frohlockend:„Der ſaubere Vogel flatterte ſo dummdreiſt in unſer Netz, daß wir ihn wuͤrgen müſſe en ohn' Erbarmen. Jener Tyſte iſts, der die gottgeweihte Jungfrau Cecilie aus dem Sct. Clarenkloſter räube⸗ riſch entführte, er iſt im Bann, geächtet, vo⸗ gelfrei!— Haut ihn zuſammen, Knechte, bis er keine Hand mehr regt; dann will ich ſe⸗ hen, ob ich die letzten Augenblicke ihm durch Gebet verſüßen kann, für ſeine ketzeriſche Seele.“


