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„Was war das?“ rief zürnend eine heiſere Stimme aus dem dichten Haufen. „Soll'n wir alſo gefährtet unſre Straße ziehn, daß uns die Ketzerbrut mit Schwertern droht? Haltet den vorlauten Burſchen feſt, ihr Knech⸗
te; ich will doch ſehen, ob auch mein Ange⸗
ſicht in ihm die Mordluſt weckt!“
Der Fremde hatte raſch den langen Man⸗ tel der ſeine ganze Geſtalt umhüllte, zurück⸗ geſchlagen, das blanke Schwert blitzte ſchon drohend in ſeiner Fauſt und beim Fackelſcheine ſahen die Knechte, daß er wohl gewappnet war. Deshalb zogen ſie auch die Lanzen ein und thaten, als ob ſie den Befehl, ihn feſt⸗ zuhalten, gar nicht vernommen hätten.
Jener aber, der den Befehl gegeben, war der Prior des aufgehobenen Benediktinerklo⸗ ſters in Stockholm. Er trieb ſein faules Röß⸗ lein eilig au und lenkte es hin zu dem ſtreit⸗ fertigen Manne, der ihm jetzt offen ſein ju⸗ gendliches, doch bleiches Antlitz zeigte und mit


