Teil eines Werkes 
2. Theil (1834)
Entstehung
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daß Du Deiner Schweſter Gatten fluchen ſollſt, daß Du ihn und Deiner Schweſter Sohn, den Du erzogſt wie Dein eignes Kind, ſammt ſeinem holden Weibe aus der Burg ſollſt jagen; ja, vielleicht verlangt er gar, daß Du ſie überliefern ſollſt dem geiſtlichen Ge⸗ richte zu Drontheim, weil ſie Schutz geſucht in unſerm Lande. Dann wird er noch ein ſammtenes Altarbehänge fordern und ein Pracht⸗ gewand für das Muttergottesbild ſeines Klo⸗ ſters, und wenn Du alles nun nach ſeinem Wunſch gegeben und gethan, dann wird er, ſich gewaltig räuſpernd, ſeine Abſolution aus⸗ ſprechen über Dichz doch nach Jahr und Tag, wenn die Unglücklichen der Verfolgung ihrer Feinde längſt erlegen, wird Dich der Gedanke an Deine willige Bußfertigkeit weit ärger pei⸗ nigen, als jetzt Dein menſchlich Mitleid! Mit dem Ausdrucke ſichtbarer Seelenangſt und qualvoller Unentſchloſſenheit, wollte die Mutter wieder antworten, doch unterbrochen durch den Eintritt eines jungen Mannes, deſ⸗ ſen bleiches Geſicht und finſtre Mienen ſchwe⸗ re Sorge verriethen, ſchloß ſie die ſchon geöff⸗