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Fenſter genau unterſuchend und hatte ſie im⸗ mer wieder kopfſchüttelnd verlaſſen. Lange ſtand er in einem finſtern Gange, wie in tie⸗ fes Sinnen verloren, und plötzlich wie von einem Gedanken ergriffen, ſchritt er weiter über eine verfallene Stiege hinab, öffnete eine Thür, nachdem er den lange nicht gebrauch⸗ ten verroſteten Schlüſſel dazu hervorgeſucht hatte und trat nun in einen Erdgang, welcher außer ihm nur ſeinem Vater und dem alten Burgvoigte bekannt war. Vorſichtig tappte er, von dichter Finſterniß umgeben, an den feuchten Wänden hin und gelangte bald an eine zweite Thür, welche hier den einzigen Eingang in einen alten Thurm darbot, wel⸗ cher entfernt von den übrigen Schloßgebäuden dicht an der nördlichen Mauer ſich erhob. Auch dieſe öffnete er mit Hülfe ſeiner Schlüſſel und die kaum handbreiten Manerlucken, ließen hier und da ein ſpärliches Licht hereinfallen auf die ſich emporwindende Treppe. Der Thurm bot nur zwei Gemächer dar. Das Erſte, wel⸗ ches er, nachdem er wohl vierzig Stufen hin⸗


