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Füßen des jungen Mannes nieder, ergriff ſei⸗ ne Hand, bedeckte ſie mit Kuͤſſen und mit al⸗ len Zeichen der lebhafteſten Freude, pries er gegen die ihn umgebenden Bauern ſein Glück, den Sohn ſeines geliebten Wohlthäters gefun⸗ den zu haben, und ihm ſeine Liebe und Ver⸗ ehrung beweiſen zu können. Enger ſchloß ſich der Kreis der neugierigen Landleute, immer bleicher wurden des Jünglings Wangen und ſeine Hand zitterte in der Hand des Frem⸗ den. Doch dieſer, die immer heftiger werden⸗ de Bewegung des jungen Aufwieglers wahr⸗ nehmend, ſprang ſchnell gefaßt vom Boden auf und ſprach, halb zu ihm, halb zu den Landleuten gewendet:„warum erbebt Ihr bei
. meinem Anblicke, mein lieber Junker? iſt Euch mein Antlitz denn gänzlich entfremdet? Oder fürchtet Ihr in mir einen Späher des Königs zu erblicken? ei, lieber wollt ich verbannt in die tiefſte Berggrube von Faluhn nimmermehr das Licht der Sonne erblicken, als Euch nur mit einem Worte, einem Winke, einem leiſen Augenzucken dem Ketzerkönige verrathen. Ver⸗
traut mir unbedingt! nur Euch gehört mein


